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23DFB019 Gewalt und freiheitsentziehende Maßnahmen im Klinikalltag

Beginn Fr., 03.11.2023, 09:00 - 16:00 Uhr
Kursgebühr Extern: 120,00 €
Dauer 8 UE
Kursleitung Volker Gussmann

Gewalt kann man im Gesundheitsbereich, im klinischen Alltag immer dort antreffen, wo Menschen z.B. gepflegt, behandelt und betreut werden.


Seit einigen Jahren wird auch die Notwendigkeit für freiheitseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der klinischen Behandlung zunehmend in Frage gestellt. Deren Anwendung zum effektiven Schutz vor Stürzen, Verletzungen und Selbstgefährdung ist nicht immer unumstritten. Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM)  sind gemäß § 104 GG schwerwiegende Eingriffe in die Grundrechte der Betroffenen mit einschneidenden Auswirkungen auf deren Gesundheit, Würde und Lebensqualität.

Ziel der Fortbildung ist, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin in Gesundheitseinrichtungen hinsichtlich der vielschichtigen Ausprägungen von Gewalt, über deren Entstehung, Erkennung und möglichen Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Gewalt in ihrem Tätigkeitsfeld zu informieren und zu sensibilisieren.


Im Zusammenhang mit FEM soll allen Beschäftigten folgendes vermittelt werden:

- Was verstehen wir unter freiheitseinschränkenden und freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM)?

- Was fällt unter die Bezeichnung FEM im Pflegealltag?

- Wer darf FEM anordnen?

- Welche Rechtsvorschriften gibt es im Zusammenhang mit FEM in Gesundheitseinrichtungen

- Wann und unter welchen Voraussetzungen dürfen überhaupt FEM in diesen Bereichen angewendet werden?

- Worauf ist bei der Anwendung von FEM besonders zu achten? 

- Welche Auswirkungen können FEM bei den Betroffenen verursachen?

- Welche Alternativen gibt es zu FEM?




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